nahrungsmittelallergie


5 Wochen und viiiel besser oder: Adieu Obst!
30. April 2010, 22:05
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Ein Auf und Ab ist das… da hab ich letzte Woche noch geschrieben, dass es mir insgesamt ein bisschen schlechter geht und nun sitze ich hier und fühle mich viel besser. Was ist passiert? Ich habe auf Anraten meiner Heilpraktikerin mal das Obst weggelassen. Ich hab ja in letzter Zeit sehr viel davon gegessen, weil ich ja dachte, das Getreide sei vor allem Schuld an meiner Misere. Jetzt hab ichs mal anders rum gemacht und max. einen Apfel am Tag gegessen. Und siehe da: Es juckt sehr viel weniger, die alten Stellen heilen so langsam ab und es sind keine neuen aufgetaucht. Ich will es nicht beschreien, aber: Super!

Mit der Eigenbluttherapie bin ich jetzt fertig, nehme aber noch fleißig mein Basenpulver zum Entsäuern und reichere meinen Körper jetzt mit vielen gesunden Bakterien an, indem ich jeden Abend ein Glas mit Microflorana trinke. Gewöhnungsbedürftig, aber wie sagt man so treffend: Wenn’s schee macht…!

🙂



„Bio“ heißt nicht immer „korrekt“…
28. April 2010, 19:47
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Eben beim Einkaufen im Reformhaus gesehen:

Habe mich totgelacht…

P.S.: Stand gleich neben den „Gnotschis“! 🙂



4 Wochen… und ein bisschen frustriert
24. April 2010, 22:16
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So schnell vergeht die Zeit… jetzt esse ich schon seit 4 Wochen ohne meine verbotenen Lebensmittel, und ich muss sagen: Ich mach mich eigentlich ganz gut! Die Dinge, die ich auf keinen Fall essen darf, habe ich bisher auch nicht mehr gegessen, da bin ich streng. Eigentlich vermisse ich sie auch gar nicht. Wobei…sonntags mal ein warmes Brötchen …und jetzt kommt der Frühling und mit ihm das schöne Wetter und heute, ja heute war so ein Tag, an dem ich dachte: Mensch, jetzt ein leckeres Eis! 🙁 Aber leider geht das nicht, es sei denn, es handelt sich um Sorbet, was die meisten Eisdielen ja leider nicht anbieten. Hmpf. Habe aber in einem Bio-Supermarkt ein köstliches Erdbeersorbet gefunden, gibts auch in der Sorte Mango, ohne Milch und ohne Ei und es ist köstlich!

Ansonsten gehts mir bzw. meiner Haut so làlà, es sind zwei neue Stellen aufgetaucht, die wieder jucken und insgesamt würde ich sagen, bin ich diese Woche eine halbe bis eine ganze Stufe runtergerutscht auf meiner Erfolgsskala. Das frustriert, denn man möchte ja, lebt man so im Verzicht wie ich momentan, wenigstens dafür auch Erfolge sehen. Ich kann auch gar nicht sagen, an was es liegt, irgendwie bin ich steckengeblieben. Mal sehen, was meine Heilpraktikerin nächste Woche sagt.

Der große Lichtblick in dieser Woche: Mein Einkauf in einem türkischen Laden, der eine riesige, ja ich muss sagen eine riiiiiiiesige Obst- und Gemüseabteilung hatte, mit allem was nicht nur das türkische Herz begehrt…es wollte gar nicht enden: 10 Meter verschiedene Apfelsorten, frische Salate, leckere Pilze, tolle Kräuter, ach es war ein Fest… bin aus dem Staunen und aus dem Kaufen gar nicht mehr herausgekommen. Alles frisch und alles aus der Region. Toll. Da lacht das Allergikerherz… (o.k., die Ananas und die Kiwis musste ich links liegen lassen… :))



3 Wochen „sauber“!
15. April 2010, 22:54
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So, pünktlich zum Abschluss der dritten Woche gings heute mal aus zum Essen, denn das sollte man ja nicht verlernen!

Habe einen Salat gegessen, und zwar fast so, wie er auf der Karte stand. Hab wegen des Dressings noch mal nachgefragt, und gleich bei der zweiten Zutat (Eigelb) konnte ich die nette Bedienung stoppen… habe dann alternativ Essig und Öl genommen… und kam mir schon vor wie eine dieser komplizierten Frauen, die „den Salat bitte ohne Zwiebeln, dafür mit Tomaten und das Dressing auf einem Extra-Teller“ bestellen… aber nun ja, die Zeiten ändern sich. Und ist es nicht so, dass komplizierte Frauen wahnsinnig faszinierend sind…? 🙂

Zum Beispiel die hier:

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Ach nöö…
12. April 2010, 21:44
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Hungrig nach der Arbeit noch unterwegs, dachte ich, es kann doch gar nicht so schlimm sein, mal wieder bei meinem Lieblings-Thailänder vorbeizuschauen und irgendwas Vegetarisches mit Reis und Gemüse zu bestellen und mit nach Hause zu nehmen. Hab den netten Kellner auch extra noch gefragt, ob da was mit Milch oder so drin ist und ob er die Sojasprossen weglassen könnte. Hatten ein paar Verständigungsprobleme, er schien es auch nicht wirklich zu begreifen, dass man überhaupt gegen Essen allergisch sein kann, aber er war verständnisvoll.

Zu Hause dann leider der Schreck: Das Gemüse toll, aber alles schön in Soja-Soße gebettet gebadet… Und Soja-Soße? Richtig, die darf ich nicht… 🙁

Och menno.



Frustriert!
11. April 2010, 17:42
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Nein, so fängt der Tag nicht gut an. Da war ich gestern noch voller Enthusiasmus, war im Biomarkt einkaufen und mit Gott und der Welt im Reinen und heute Morgen dann das.

Ich hatte mir vor einiger Zeit in einem von mir geschätzten Bio-Supermarkt ein glutenfreies Hanfbrot gekauft, welches tiefgefroren und ungeduldig auf seinen Einsatz wartete. Habe gestern Abend natürlich verpennt, es über Nacht auftauen zu lassen. Also heute Morgen voller Erwartung den Backofen angeschmissen, ich freute mich auf ein leckeres, warmes und gesundes Brot… Das Ergebnis sah so aus:

Frust am Sonntag MorgenFrust am Sonntag MorgenFrust am Sonntag Morgen

Um es kurz zu machen: Krümelig. Nachdem es nach 20 Min. im Ofen immer noch einigermaßen kalt, aber zumindest nicht mehr gefroren war, dachte ich, ich könnte mir ja schon mal ein Scheibchen abschneiden… was praktischerweise nicht gelang, denn das Brot zerfällt in tausend Stücke, sobald man es anfasst. Wenn man es beispielsweise anfasst, um es aus dem Ofen zu holen. Danach sieht der Ofen so aus:

Frust am Sonntag Morgen

Das, was ich dank einiger geretteter Krümel probieren konnte, schmeckte… na sagen wir…krümelig. Trocken. Nicht gut. Von der sagenumwobenen rauschhaften Hanf-Wirkung leider keine Spur… 🙂



Und wieder einmal gilt heute:
9. April 2010, 14:54
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*seufzt und denkt an die gute alte Zeit*



2 Wochen geschafft!
8. April 2010, 22:55
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Puh, zwei Wochen liegen nun hinter meiner Diagnose einer bzw. gleich mehrerer Nahrungsmittelallergien. Zwei Wochen, in denen ich meine Ernährung radikal umgestellt habe: Vorbei sind die Morgende mit Müsli und frischer Milch! Vorbei die lustigen Mittagspausen mit den Kollegen in der Kantine! Vorbei die leckeren Schokoriegel am Nachmittag! Und vorbei auch die Wochenenden mit frischen Brötchen und cremigem Milchkaffee!

Aber vorbei auch die Zeiten, in denen ich täglich neue allergische Hautreaktionen auf Rücken, Bauch oder Beinen entdecke…in denen ich meine Beine blutig kratze, weil ich es nicht aushalte… Ich muss sagen, sooo schlimm ist es bisher gar nicht gewesen. Klar, wenn ich an den ersten Einkauf nach der Diagnose in einem Bioladen denke, wird mir heute noch ganz schwer ums Herz. Das war nicht schön. Ich hab anfangs gedacht, ich müsste nun einen kläglichen Hungertod sterben. Weil ich mich nicht mein Leben lang von brettartigem Pappbrot und Obst ernähren könnte.

Die Umstellung von einer Ernährung, in der Brot, Milch und Zucker die Hauptrollen spielten hin zu einer Ernährung, die strikt auf Brot, Milch und (naja) übermäßigen Zuckerverzehr verzichtet, kam schnell und war radikal. Die ersten zwei Tage war ich ganz schön schlapp, vor lauter Schlappheit gar nicht mehr hungrig und ständig müde. Im Auto hab ich immer gedacht, gleich einschlafen zu müssen, im Büro hab ich die Kollegen um ihren Kaffeekonsum beneidet. Was aber toll war: Meine Beschwerden wurden sofort besser. Somit hatte ich wenigstens das Gefühl: Hey, es lohnt sich wenigstens, so abstinent zu leben.

Heute, nach 2 Wochen kann ich sagen: Ich bin auf einem guten Weg. Und ich mache weiter. Soooo schlimm sind Bio-Lebensmittel gar nicht (ok, es gibt Ausnahmen!) und ich kenne bereits die besten Bio-Supermärkte der Stadt. Ich esse Hirse-Bratlinge und benutze Naturreis. Und man ahnt es nicht: Ich habe bereits zwei Brote gebacken. Hätte man mir das vor 4 Wochen erzählt, ich hätte es nicht geglaubt.

Hier mal ein stolzer Blick auf meine neu eingerichtete Flocken-Galerie:

Ja, Eva goes öko… aber lila Latzhose werde ich niemals tragen! Und ich schminke mich weiterhin! Versprochen.

🙂



Standhaft geblieben…
5. April 2010, 19:45
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Treffen am Ostermontag mit Schwiegermutter in Café am Rhein. Alle essen Kuchen, Eva bleibt bei Tee…

*atmet tief durch und konzentriert sich auf die Schiffe, die vorüber ziehen*



Eine Woche liegt hinter mir…
2. April 2010, 19:40
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Sodele, die erste Woche mit neuer Ernährung liegt hinter mir. Wow, ganz schön aufregend alles, aber noch bin ich motiviert. Die Juckerei ist schon weniger geworden, noch sind die Ausschläge da, aber schon deutlich schwächer. Meine Pillchen und Tröpfchen nehme ich fleißig.

Was das Ganze so anstrengend macht, ist die Planerei. Spontan essen geschweige denn mal essen gehen, sind erstmal vorbei. Ich muss immer genau darauf achten, was ich esse und wann ich es esse. Dabei hilft mir ein 4-Tage-Essensplan von ganzimmun, besonders was die Lebensmittel betrifft, die ich nur alle 4 Tage essen darf:

Hier trage ich alles ein, was nur bedingt, also alle 4 Tage erlaubt ist. Anhand der farbigen Wochentage kann ich dann leicht erkennen, wann ich das betreffende Nahrungsmittel wieder zu mir nehmen darf. So entsteht einen Rotation. Bei dem erlaubten Getreide muss ich mit den vier Tagen nicht so streng sein, das würde das Ganze nur unnötig kompliziert und mich hungrig machen. Monologe wie „Darf ich heute wieder Banane? – Nee, hatte ich ja vorgestern erst…“ oder „Am Samstag darf ich wieder Rind essen!“ sind in unserem Haushalt neuerdings gängig… 🙂

Wie gesagt, das Ganze ist anstrengend. Weil ich niemals einfach so in den Schrank greifen und mir was Leckeres (das schon mal gar nicht) rausnehmen darf. Für mich sehr schwierig, denn essen war und ist für mich ein Genuss, der sehr viel Lebensqualität ausmacht.  Am schwersten ist es momentan beim Frühstück, diese Pappbrote sind und bleiben einfach gewöhnungsbedürftig. Genau so wie Cornflakes aus Buchweizen oder Amaranth (wusste bis neulich gar nicht, was das ist) mit O-Saft statt Milch.

Bei den Hauptgerichten ist es weniger schwierig. Vieles habe ich vorher schon gegessen: Hühnchen mit Rosmarinkartoffeln beispielsweise oder eine gute Bolognese (allerdings nicht mit Buchweizennudeln… 🙁 ) Ich kann auch Reste vom Wochenende nicht einfach am Montag drauf mit ins Büro nehmen für die Mittagspause, denn so oft hintereinander darf ich ja bestimmte Dinge nicht immer essen. Also friere ich viel ein und nehme es dann erst vier Tage später mit. Geht alles, macht aber mehr Arbeit.

Bei Gemüse und Obst hab ich keine Probleme. Alles lecker, alles mag ich, allerdings habe ich das viel zu lange sträflich vernachlässigt. Wie gesagt, das kommt alles zurück!

Bin schon gespannt, wie gesund ich werde! 🙂