nahrungsmittelallergie


5 Wochen und viiiel besser oder: Adieu Obst!
30. April 2010, 22:05
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Ein Auf und Ab ist das… da hab ich letzte Woche noch geschrieben, dass es mir insgesamt ein bisschen schlechter geht und nun sitze ich hier und fühle mich viel besser. Was ist passiert? Ich habe auf Anraten meiner Heilpraktikerin mal das Obst weggelassen. Ich hab ja in letzter Zeit sehr viel davon gegessen, weil ich ja dachte, das Getreide sei vor allem Schuld an meiner Misere. Jetzt hab ichs mal anders rum gemacht und max. einen Apfel am Tag gegessen. Und siehe da: Es juckt sehr viel weniger, die alten Stellen heilen so langsam ab und es sind keine neuen aufgetaucht. Ich will es nicht beschreien, aber: Super!

Mit der Eigenbluttherapie bin ich jetzt fertig, nehme aber noch fleißig mein Basenpulver zum Entsäuern und reichere meinen Körper jetzt mit vielen gesunden Bakterien an, indem ich jeden Abend ein Glas mit Microflorana trinke. Gewöhnungsbedürftig, aber wie sagt man so treffend: Wenn’s schee macht…!

🙂



4 Wochen… und ein bisschen frustriert
24. April 2010, 22:16
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So schnell vergeht die Zeit… jetzt esse ich schon seit 4 Wochen ohne meine verbotenen Lebensmittel, und ich muss sagen: Ich mach mich eigentlich ganz gut! Die Dinge, die ich auf keinen Fall essen darf, habe ich bisher auch nicht mehr gegessen, da bin ich streng. Eigentlich vermisse ich sie auch gar nicht. Wobei…sonntags mal ein warmes Brötchen …und jetzt kommt der Frühling und mit ihm das schöne Wetter und heute, ja heute war so ein Tag, an dem ich dachte: Mensch, jetzt ein leckeres Eis! 🙁 Aber leider geht das nicht, es sei denn, es handelt sich um Sorbet, was die meisten Eisdielen ja leider nicht anbieten. Hmpf. Habe aber in einem Bio-Supermarkt ein köstliches Erdbeersorbet gefunden, gibts auch in der Sorte Mango, ohne Milch und ohne Ei und es ist köstlich!

Ansonsten gehts mir bzw. meiner Haut so làlà, es sind zwei neue Stellen aufgetaucht, die wieder jucken und insgesamt würde ich sagen, bin ich diese Woche eine halbe bis eine ganze Stufe runtergerutscht auf meiner Erfolgsskala. Das frustriert, denn man möchte ja, lebt man so im Verzicht wie ich momentan, wenigstens dafür auch Erfolge sehen. Ich kann auch gar nicht sagen, an was es liegt, irgendwie bin ich steckengeblieben. Mal sehen, was meine Heilpraktikerin nächste Woche sagt.

Der große Lichtblick in dieser Woche: Mein Einkauf in einem türkischen Laden, der eine riesige, ja ich muss sagen eine riiiiiiiesige Obst- und Gemüseabteilung hatte, mit allem was nicht nur das türkische Herz begehrt…es wollte gar nicht enden: 10 Meter verschiedene Apfelsorten, frische Salate, leckere Pilze, tolle Kräuter, ach es war ein Fest… bin aus dem Staunen und aus dem Kaufen gar nicht mehr herausgekommen. Alles frisch und alles aus der Region. Toll. Da lacht das Allergikerherz… (o.k., die Ananas und die Kiwis musste ich links liegen lassen… :))



Eine Woche liegt hinter mir…
2. April 2010, 19:40
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Sodele, die erste Woche mit neuer Ernährung liegt hinter mir. Wow, ganz schön aufregend alles, aber noch bin ich motiviert. Die Juckerei ist schon weniger geworden, noch sind die Ausschläge da, aber schon deutlich schwächer. Meine Pillchen und Tröpfchen nehme ich fleißig.

Was das Ganze so anstrengend macht, ist die Planerei. Spontan essen geschweige denn mal essen gehen, sind erstmal vorbei. Ich muss immer genau darauf achten, was ich esse und wann ich es esse. Dabei hilft mir ein 4-Tage-Essensplan von ganzimmun, besonders was die Lebensmittel betrifft, die ich nur alle 4 Tage essen darf:

Hier trage ich alles ein, was nur bedingt, also alle 4 Tage erlaubt ist. Anhand der farbigen Wochentage kann ich dann leicht erkennen, wann ich das betreffende Nahrungsmittel wieder zu mir nehmen darf. So entsteht einen Rotation. Bei dem erlaubten Getreide muss ich mit den vier Tagen nicht so streng sein, das würde das Ganze nur unnötig kompliziert und mich hungrig machen. Monologe wie „Darf ich heute wieder Banane? – Nee, hatte ich ja vorgestern erst…“ oder „Am Samstag darf ich wieder Rind essen!“ sind in unserem Haushalt neuerdings gängig… 🙂

Wie gesagt, das Ganze ist anstrengend. Weil ich niemals einfach so in den Schrank greifen und mir was Leckeres (das schon mal gar nicht) rausnehmen darf. Für mich sehr schwierig, denn essen war und ist für mich ein Genuss, der sehr viel Lebensqualität ausmacht.  Am schwersten ist es momentan beim Frühstück, diese Pappbrote sind und bleiben einfach gewöhnungsbedürftig. Genau so wie Cornflakes aus Buchweizen oder Amaranth (wusste bis neulich gar nicht, was das ist) mit O-Saft statt Milch.

Bei den Hauptgerichten ist es weniger schwierig. Vieles habe ich vorher schon gegessen: Hühnchen mit Rosmarinkartoffeln beispielsweise oder eine gute Bolognese (allerdings nicht mit Buchweizennudeln… 🙁 ) Ich kann auch Reste vom Wochenende nicht einfach am Montag drauf mit ins Büro nehmen für die Mittagspause, denn so oft hintereinander darf ich ja bestimmte Dinge nicht immer essen. Also friere ich viel ein und nehme es dann erst vier Tage später mit. Geht alles, macht aber mehr Arbeit.

Bei Gemüse und Obst hab ich keine Probleme. Alles lecker, alles mag ich, allerdings habe ich das viel zu lange sträflich vernachlässigt. Wie gesagt, das kommt alles zurück!

Bin schon gespannt, wie gesund ich werde! 🙂